Alle Artikel mit dem Schlagwort: Studium

Als IT-Talent den nächsten Schritt gehen

Das Studium oder die Ausbildung neigt sich dem Ende zu, aber was kommt dann? Der Schritt zwischen Ausbildung und beruflichem Einstieg ist oft größer als gedacht. Hier setzt das Startup „IT-Talents.de“ aus Bielefeld an. Die Plattform hat sich die Förderung von IT-Talenten und die Erleichterung erster Kontakte zwischen Unternehmen und Absolventen auf die Fahne geschrieben. Ich habe dem Geschäftsführer Philipp Möhlmeier ein paar Fragen gestellt. Philipp, wie seid ihr auf die Idee hinter IT-Talents gekommen? Meine Mitgründer und ich waren während des Studiums in der Studentischen Unternehmensberatung STUNT e.V. in Bielefeld aktiv. Leider konnten wir viele Projektanfragen aus dem IT-Bereich oder mit IT-Berührungspunkten nicht bedienen, weil wir zu wenig IT-Talente im Team hatten. Wir haben uns dann gefragt: Wieso gibt es so etwas wie STUNT nicht für IT-Talente? Daraus ist dann die Idee zur Unternehmensgründung geworden, auch wenn es nachher eine Online-Plattform und keine IT-Beratung mit verschiedenen universitären Standorten geworden ist. IT-Fachkräftemangel also auch in der Unternehmensberatung, das klingt spannend. Wie fördert Ihr nun IT-Talente ganz konkret? Wir haben verschiedene Formate und Aktionen, die wir regelmäßig durchführen. So …

IT-Branche auf Stimmungshoch

Nachdem wir im letzten Sommer bereits von Stephan Pfisterer persönlich gehört haben, dass die Berufsaussichten für Informatiker geradezu paradiesisch seien, meldet nun sein Verband BITKOM: „Zwei Drittel der Firmen schaffen zusätzliche Jobs“. In der aktuellen Konjunkturumfrage haben 78 Prozent der befragten IT-Unternehmer für das 1. Quartal 2011 steigende Umsätze gemeldet. Der sogenannte Branchenindex sei damit auf den höchsten Wert seit Start der vierteljährlichen Befragung vor zehn Jahren gestiegen: 72 Punkte. Für den Boom gesorgt haben Cloud Computing sowie Tablet-PCs und Smartphones. Und so sind es denn auch die Hardware-Anbieter, die fast alle (92 Prozent) im Jahr 2011 mehr Umsatz erwarten. Umso erfreulicher, dass dies nun auch für weitere neue Stellen sorgt: „Unter dem Strich rechnen wir 2011 mit 10.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in der ITK-Branche“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Gesucht werden klassische Informatiker, aber auch Ingenieure und Betriebswirte mit IT-Kenntnissen. Nur 9 Prozent der befragten Unternehmen müssen das Personalbudget kürzen. Ein großes Problem bleibe der Fachkräftemangel, der erneut dazu führen wird, dass Aufträge nicht angenommen werden können. Mit knapp …

Job-Portrait: Softwareentwickler bei MyHammer.de

In der Reihe „Karriere(n) in der IT“ stellen wir Ihnen heute Manuel Kiessling vor, der die Softwareentwicklung des Handwerks- und Dienstleistungsmarktplatzes MyHammer.de verantwortet. Sein Aufruf an den IT-Nachwuchs lautet: „Die eigene Komfortzone verlassen!“ Herr Kiessling, wie lautet Ihre Jobbezeichnung, und bei welchem Unternehmen arbeiten Sie? Ich arbeite als Director Product Development bei der MY-HAMMER AG in Berlin. Wofür sind Sie genau verantwortlich, und vor welchen Aufgaben stehen Sie in der täglichen Arbeit? Im Wesentlichen geht es bei meiner Arbeit um die Leitung der Softwareentwicklung. Wir haben diesen Bereich in drei Teams aufgeteilt, und mit den jeweiligen Teamleitern zusammen sorge ich dafür, dass wir neue Funktionen auf unserer Plattform möglichst schnell und in solider Qualität veröffentlichen können. Meine konkreten Aufgaben sind dabei sehr vielfältig und gehen teilweise weit über das rein Fachliche der Programmierung hinaus. Das Wichtigste ist dabei die Abstimmung mit den anderen Abteilungen, die am Arbeitsprozess eines jeden Projekts beteiligt sind. Gemeinsam mit dem Leiter der Qualitätssicherung konnte ich beispielsweise unseren SCM-Prozess immer weiter verfeinern, so dass Release- und Entwicklungsprozesse mittlerweile sehr effizient ablaufen …

Berufsbegleitendes Studieren: Entscheidungshilfen

Haben Max Lill und Renée Bäcker Sie von einem Teilzeitstudium überzeugt? Sie berichteten sehr anschaulich, welche Erfahrungen sie speziell an der Provadis Hochschule in Höchst gemacht haben. Wie Sie die zu Ihnen passende Hochschule finden, stelle ich Ihnen im Folgenden vor. Nehmen Sie sich etwas Zeit, machen Sie es sich bequem: Die Suche nach einem geeigneten Teilzeit-Studiengang wird zu einer Vollzeit-Aufgabe ;-) Ein wahrer Dschungel aus staatlichen und privaten Hochschulen, Studienfächer, Gebühren, Ausrichtungen und Zeitmodellen erwartet den Studierwilligen. Sie sollten sich über die folgenden Fragen Gedanken machen: Der Hochschultyp „Privat oder staatlich?“, lautet die erste Frage. Um die zu beantworten, sollten nicht nur finanzielle Argumente zählen. Auch die Ausrichtung, die Chance, das Studium zügig durchziehen zu können (Studienbedingungen) und natürlich der (gute) Ruf spielen eine Rolle. Und wenn Sie eine Promotion in Betracht ziehen, müssen Sie ganz besonders auf den angestrebten Abschluss und die Hochschule achten. Das Zeitmodell Berufsbegleitend sagt noch nicht aus, wie viele Stunden man wirklich anwesend sein muss. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen Fernstudiengängen, bei denen man nur zu Prüfungen anwesend sein …

Das Studienfach Informatik an der Fachhochschule

Wer sich für ein Informatikstudium interessiert, steht auch vor der Frage der passenden Hochschule: Universität oder Fachhochschule, und welche Hochschulen haben welche Bedingungen? Für das oreillyblog habe ich mir beispielhaft je einen Bachelorstudiengang Informatik an der Fachhochschule sowie an einer Universität näher angeschaut. Den Anfang macht die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die gleichen Fragen stelle ich im nächsten Artikel der Universität Jena. „Unsere Leute sind sehr gefragt“ In der Reihe „Karriere(n) in der IT“ habe ich mit Kurt-Ulrich Witt, Dekan im Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, über den Bachelor-Studiengang Informatik gesprochen. Prof. Witt, seit 2001 gibt es jetzt den Bachelor-Studiengang Informatik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Wieviele Absolventen hat die Hochschule seitdem hervorgebracht? Wir haben pro Jahr weit über 100 Absolventen, also gut 400 bis 500 seit den ersten Absolventen im Jahr 2005. In den Jahren davor konnte man bei uns als Diplom-Informatiker abschließen. Bleiben wir bei den Zahlen: Wieviele Studierende werden pro Wintersemester zugelassen, und wieviele Mitarbeiter kümmern sich um sie? Jeder, der bei uns studieren möchte, kann dies tun – wir haben keinen Numerus Clausus oder …