Alle Artikel mit dem Schlagwort: makerbot

See you later, Replicator: die O’Reillys beim 3D-Druck-Termin in der Stadtbibliothek Köln

Wie auf diversen Social-Media-Kanälen schon am Rande erwähnt, hatten Corina Pahrmann und ich letzte Woche die Ehre, den in der hiesigen Stadtbib stationierten Maker Bot Replicator II ausgiebig zu testen. Ein äußerst schickes Gerät, und der erste 3D-Drucker überhaupt in einer öffentlichen Bibliothek in Deutschland (großes Lob)! Da Babett Hartmann, unsere Ansprachpartnerin vor Ort, im gleichen Tischtennis-Team aktiv ist wie ich – übrigens aus purem Zufall – war ein Objekt zum Probedruck schnell gefunden: Die Wahl fiel auf einen Ping-Pong-Ball-Holder von der Thingiverse-Plattform. Zur Technik selbst ist ja schon eine Menge gesagt worden (z.B. hier), und über D.I.Y.-Production, Prototyping und die Fablab-Bewegung unterhielten wir uns zuletzt an dieser Stelle. Deswegen gibt’s heute einen flotten Fotoreport mit weniger Text und Nerdigkeiten, Techies finden weiter unten dennoch ein paar weiterführende Auskünfte. Los geht’s: U-Bahn am Neumarkt verlassen und ab in den 4. Stock der heute für reguläres Publikum geschlossenen Bibliothek (das liegt nicht an etwaigen VIP-Ansprüchen unsererseits, sondern am Ruhe- bzw. Orgatag). Hallo Babett! Bevor’s ans 3D-Printing geht, schnell noch mal die Aussicht in den heiligen Hallen der …

3D-Drucker, erkennt Ihr Euch?

  Männlich, 35 Jahre alt, Akademiker, Europäer … dies ist keine Kontaktanzeige, sondern das Hauptergebnis einer Befragung innerhalb der 3D-Drucker-Community. Über Peerproduction.net – eine Initiative, die sich mit dem Wandel der Produktion und des Konsums beschäftigt und dafür ein Umfragetool bereitstellt – wurden 358 Personen nach ihrem  demografischen Hintergrund sowie ihren liebsten Druckertypen, Werkstoffen und ihrer Vernetzung in Fablabs oder Hackerspaces befragt. Die wichtigsten Ergebnisse sind in diesem Video zusammengestellt: Darüber hinaus gibt es hier einen umfassenden Artikel, der alle abgefragten Daten darstellt. Und wer seine Grafiken selbst basteln und eigene Schlüsse ziehen möchte, darf sich hier die Rohdaten ziehen. P.S.: Heute startet das virtuelle Maker Camp in seine zweite Woche: Noch bis Freitag können Sie/könnt Ihr jeden Tag ein bestimmtes Projekt bearbeiten. Morgens wird die Aufgabe inkl. aller Anleitungen herausgegeben, abends auch schon mal per Google+-Hangout ausgewertet. Den ganzen Tag über steht das Make-Team mit Rat zur Seite (einziges Manko: andere Zeitzone). Anmeldung ist nicht erforderlich, wer teilnehmen möchte, folge einfach dem Google+-Kanal von Make.

Von MakerBots und twitternden Pflanzen

Die DIY-Bewegung findet auch hierzulande immer mehr Anhänger Ein Raunen ging durch die Menge als Bre Pettis die Bühne des Friedrichstadtpalasts betrat. Im Rahmen der re:publica 2010 stellte er dem Publikum ein Exemplar eines MakerBots vor. Seine Firma, MakerBot Industries verkauft zu erschwinglichen Preisen Do-it-yourself 3D-Drucker. Sie schaffen damit eine Schnittstelle der Open Source-Kultur und personalisierter Fertigung. So ist es mit einem MakerBot und einem kleinen Stück Plastik möglich, Dinge nachzubilden, sie sozusagen in 3D auszudrucken. Eine selbstgedruckte Schiedsrichterpfeife? Hätten Sie es für möglich gehalten, dass man das Bild einer Schiedsrichterpfeife einspeist und aus dem Stück Plastik eine reale, anfassbare Schiedsrichterpfeife geschaffen wird? Es klingt fast zu schön, aber es ist de facto möglich. Kein Wunder also, dass das Publikum völlig begeistert war und sich auch in den Pausen den MakerBot ganz genau anschaute. Heraus aus dem Keller – Zeigen heißt die Devise! Do-it-yourself ist längst zu einer Bewegung geworden. Heutzutage wird nicht mehr alleine im Bastelraum gewerkelt, stattdessen tauscht man sich weltweit über die sozialen Netzwerke aus und hilft sich gegenseitig. O’Reilly hat als …

Linuxtag 2010 – Tag 3 und Tag 4

Auch am 3. und 4. Tag des Linuxtags haben wir viele Gäste  an unserem Stand begrüßen dürfen und tolle Gespräche geführt. Mit dabei waren Bernhard Schneck und sein Team von der GeNUA-Gesellschaft für Netzwerk und Unix-Administration. Es besuchten uns zwei Vertreter der Usergroup „Spline“,  dem Studentischen Projekt Linux Netzwerk am Institut für Informatik der Freien Universtität Berlin, die Mitglied im O’Reilly UserGroup-Programm sind. Hier im Bild Gregor Segner und Paul Hänsch. Pünktlich zum WM-Eröffnungsspiel in Südafrika kickerten die Champions von O‘Reilly gegen Marcus und Arthur vom Kubuntu Stand. Das Spiel stand in Punkto Spannung den „großen“ in keiner Hinsicht nach! Eine der Attraktionen auf dem Linuxtag war der makerbot, ein DIY-3-D-Printer, der stetig Interessierte anzog. Ein ähnlicher Publikumsmagnet war der makerbot bei der re:publica 2010, als Bre Pettis ihn den Zuhörern im Friedrichstadtpalast vorführte. Kein Wunder, denn die Möglichkeit, Dinge selbst reproduzieren zu können, erscheint vielen Linuxtag-Besuchern als sehr faszinierend. Übrigens, Ende Juni erscheint bei uns die zweite Auflage von „Arduino – Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks“ und Ende Juli erscheint für alle …