Jahr: 2011

re:publica 2011: Volle Säle, interessante Perspektiven

Ich war das erste Mal auf der re:publica und war begeistert vom abwechslungsreichen Programm. Am liebsten wäre ich manchmal in mehrere Vorträge gleichzeitig gegangen, was nicht nur dadurch unmöglich war, dass es mich nur einmal gibt und dass ich ab und zu etwas essen muss, sondern auch dadurch, dass einige Veranstaltungen schon 15-20 Minuten vor Beginn voll waren und niemand mehr hereingelassen wurde. (Das betraf jedoch nur Veranstaltungen in der kleineren Location, der Kalkscheune; der Friedrichstadtpalast war seiner Aufgabe sehr gut gewachsen.) Mir fiel auf, dass es in sehr vielen Vorträgen um die fehlende Ausstrahlung der „Netzgemeinde“ (sofern es so etwas überhaupt gibt) in Richtung weniger internetaffiner Kreise sowie klassische Massenmedien ging. Viele Vortragende machten sich selbst und „Ihresgleichen“ den Vorwurf, eigene Interessen, aber auch das Wissen, das es in dieser Community gibt, nicht ausreichend und nicht verständlich genug zu kommunizieren, um zum Beispiel auf politische Entscheidungen einzuwirken. Besonders pointiert drückte es Sascha Lobo in seinem sehr gut besuchten Vortrag „Jüngste Erkenntnisse der Trollforschung“  aus. „Ihr habt versagt“ rief er dem Publikum im ersten Teil …

Urlaub schon gebucht?

Nachdem ich gerade den Eindruck habe, mein komplettes soziales Umfeld fährt in den Osterurlaub (Skifahren in der Schweiz? Schön! Städtereise nach Göteborg? Ach, noch schöner!), wollen mir folgende Fragen gerade nicht mehr aus dem Kopf gehen: „Wohin fahre ich, und wie lange dauert das noch?“ – Gestern also den einzig wahren Reiseführer aus dem Regal gezogen und beschlossen: Statt wie immer – das Meer vor Augen – an Brüssel vorbei zu fahren, werde ich in diesem Jahr am Atomium stoppen. Ich werde mit dem Aufzug in die „oberste Sphäre“ fahren, dort „un café au lait“ bestellen und auf Brüssel gucken. Und beim nächsten Ausflug in Richtung Benelux (vom Rheinland aus einfach die perfekte Urlaubsregion) gilt das gleiche für Den Haag: Statt wie immer – das Meer vor Augen, Sie wissen schon – bis Scheveningen durchzufahren, werde ich das Escher-Museum besuchen. Dort gibt es nahezu alle Drucke von M.C. Escher zu bestaunen: die sich selbst zeichnenden Hände, die Ameisen auf dem Möbiusband, die Mönche auf der Treppe. Besonders neugierig bin ich auf einen Raum, in dem …

Was ist Canvas?

Das <canvas>-Element gehört zu den spannendsten neuen Features von HTML5. Streng genommen sorgt es lediglich dafür, dass eine leere Zeichenfläche in eine Website eingebunden wird. Auf dieser Fläche lassen sich dann aber mithilfe von JavaScript beliebige Diagramme, Grafiken für Spiele oder Videos erstellen und sogar animieren. Damit tritt Canvas (im Zusammenspiel mit JavaScript und CSS) in Konkurrenz zu Adobe Flash, das bisher als Technologie der Wahl galt, um Filme und Animationen in Websites einzubinden. Canvas hat gegenüber Flash aber den Vorteil, dass es kein Plugin benötigt, um die animierten Grafiken anzuzeigen, und darüber hinaus lässt sich das Element problemlos auf Apples iPhone und iPad einsetzen. Die Möglichkeiten, die das <canvas>-Element bietet, reichen von der Erstellung einfacher Linien und Rechtecke bis hin zu komplexen animierten Formen. Die erzeugten Grafiken lassen sich außerdem skalieren, positionieren und beschneiden, mit mehrstufigen Transparenzen und Farbverläufen versehen – und das alles auf Basis gängiger Webtechnologien. Das <canvas>-Element wird von den meisten aktuellen Browsern unterstützt. Einzige Ausnahme bislang: der Internet Explorer. Damit Canvas auch vom IE erkannt und dargestellt werden kann, können …

Wir verschönern unser Büro – Der neue Frühjahr/Sommer-Katalog 2011 ist da!

O’Reilly gibt es seit 1995 auch  in Deutschland. Wurden ursprünglich englische Bücher ins Deutsche übersetzt, werden seit vielen Jahren mittlerweile nun auch deutschsprachige Originalausgaben hier vor Ort von unseren Lektoren mit deutschsprachigen Autoren entwickelt.     Von Beginn an produzierten wir auch Kataloge, denn die Neuerscheinungen sollten natürlich auch schön abgebildet werden und von unseren Kunden als Lektüreanreize nach Hause mitgenommen werden können.       So begannen wir 1995 die O’Reilly-Kataloge herzustellen – und über die Jahre sind da doch einige zusammengekommen, genauer gesagt sind es mittlerweile exakt 32!   Und weil wir die Kataloge mit den Covertieren viel zu schön finden, um sie in einer Archiv-Schublade zu verstecken, hat unser Grafiker Michael Oreal einmal alle bisherigen Kataloge eingerahmt und in einer Riesenaktion bei uns aufgehängt. Wir finden, man kann toll sehen, wie der Katalog sich über die Jahre verändert hat. Jetzt wird die Auswahl, welche Farbe der nächste Katalog bekommen wird und was für ein Tier ihn zieren wird, bestimmt nicht einfacher! Unser neuer Katalog hängt übrigens auch schon an der Wand – …