Alle Artikel mit dem Schlagwort: Perl

Vorgestellt: Die Frankfurt Perl Mongers

Usergroups bieten den direkten, persönlichen Austausch über Techie-Themen, oftmals in netter abendlicher Runde bei Vereinen, Firmen oder auch in Kneipen. Hier können Informatiker Gleichgesinnte treffen, sich bei Vorträgen weiterbilden oder sich über den Arbeitsalltag austauschen. Nicht zuletzt sind bereits einige Aufträge oder Stellen über Usergroup-Kontakte vergeben worden. O’Reilly unterstützt die Usergroups bereits seit vielen Jahren, und künftig stellen wir einige von ihnen an dieser Stelle vor. Zur diesjährigen FrOSCon habe ich dazu Renée Bäcker getroffen, der als leidenschaftlicher Perlianer nicht nur das $foo Magazin herausgibt und auf vielen (inter-)nationalen Perl-Konferenzen anzutreffen, sondern auch in der Frankfurter Perl Usergroup aktiv ist. Renée, seit wann gibt es jetzt die Frankfurt.pm? Wir treffen uns jetzt seit dem Jahr 2000, also schon einige Jahre. Wieviele Mitglieder gibt es derzeit, und an wen richtet sich die Usergroup? Zu unseren Treffen kommen durchschnittlich 15 Leute, auf der Mailingliste ist jedoch ein Vielfaches. Wir richten uns an alle, die das Interesse haben, etwas mit Perl zu machen. Dabei spielt keine Rolle, ob beruflich oder nur als „Hobby“. Jeder ist willkommen, der auch …

Gut informiert in den Tag mit Perl

Ein O’Reilly-Post am Morgen lässt den Tag gut beginnen. Deshalb zeige ich hier eine kleine Perl-Anwendung für Windows, mit der ich den Titel und einen kleinen Auszug des aktuellsten Posts hier im oreillyblog angezeigt bekomme. Die Anwendung besteht im Prinzip aus drei Teilen: 1. Der Teil für den Taskschedulereintrag 2. Der Teil, der den RSS-Feed ausliest und den Artikel auswählt 2. Der Teil für die Anzeige der Meldung Was für die UNIX-Welt „cron“ ist, ist der Taskscheduler bei Windows. Hiermit kann man Aufgaben zu bestimmten Zeiten ausführen. Das Skript soll sich selbst in den Scheduler eintragen, weil ich das nicht per Hand machen möchte. Auch dafür gibt es ein Perl-Modul: Win32::TaskScheduler . Also tragen wir das Programm ein: # create a new task scheduler object my $scheduler = Win32::TaskScheduler->New; # define the trigger options my %task_config = ( BeginYear => 2010, BeginMonth => 8, BeginDay => 1, EndYear => 2201, EndMonth => 8, EndDay => 1, StartHour => 9, StartMinute => 1, MinutesDuration => 0, TriggerType => $scheduler->TASK_TIME_TRIGGER_DAILY, Type => { DaysInterval => 1, }, …

12. Deutscher Perl-Workshop in Schorndorf (bei Stuttgart) vom 07.-09. Juni 2010

Der Deutsche Perl-Workshop vom 07.-09. Juni 2010 ist die jährliche Konferenz meist deutschsprachiger Anwender und Entwickler der Programmiersprache Perl. Veranstaltungsort ist wieder die Barbara-Künkelin-Halle in Schorndorf. Der Schwerpunkt des von der Deutscher Perl-Workshop GbR und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH veranstalteten Workshops ist „Modern Perl“. Dabei spielen zum Beispiel die Module Catalyst, Moose und DBIx::Class eine wichtige Rolle. Catalyst als sehr flexibles Webframework, Moose mit einer neuartigen Objektorientierung für Perl und DBIx::Class als Schicht zwischen Anwendung und Datenbanken. Die Anmeldungen erfolgen unter http://conferences.yapceurope.org/gpw2010/ Wir von O’Reilly unterstützen die Veranstaltung und wünschen allen Organisatoren und Teilnehmern viel Spass und Erfolg!

Spielen mit Perl – irgendwie…

In diesem Beitrag unserer kleinen Perl-Reihe zeigt Renée Bäcker, wie Spielen noch mehr Spaß machen kann: Wenn man es nämlich automatisiert und so nebenbei noch die Automatisierungsmöglichkeiten von Perl erproben kann. Dann mal auf die Plätze, fertig, los: Nein, heute geht es nicht darum, Spiele mit Perl zu programmieren – darum kümmern sich andere. Ich möchte heute in ein Thema einsteigen, für das Perl bekannt ist: Automatisierung. Aber was haben Spiele mit Automatisierung zu tun? Ganz einfach: Man kann auch automatisiert spielen. Unter Windows ist eine der „Killer-Applikationen“ das Spiel „Minesweeper“. Ich habe das eine zeitlang gespielt, aber irgendwann war es wenig interessant. Also musste das Spiel interessanter gestaltet werden: Ich möchte nicht mehr selbst spielen, sondern der Computer soll das für mich tun. Ich bin dann auch gleich auf CPAN fündig geworden. Paul Fenwick hat das Modul App::SweeperBot geschrieben. Also per CPAN-Shell installiert und ausprobiert. Herrlich, wie man sich jetzt in der Mittagspause bei einem Minesweeper-Spiel so richtig gut erholen kann. Wie hat Paul das gemacht? Paul Fenwick benutzt für die Hauptaufgaben die Module …

Visionäre der Programmierung – Die Geschichten hinter den Programmiersprachen

Tagtäglich gehen wir selbstverständlich mit Sprache um, im Supermarkt, im Bus, im Büro. Auch am Computer verlassen wir uns auf Sprache. Denn ohne Programmiersprachen wäre eine technologisierte Welt, wie wir sie heute kennen, nicht möglich. Sogenannte konstruierte Sprachen gibt es viele, wohl die berühmteste ist Klingonisch. 1984 im Auftrag von Paramount vom Linguisten Marc Okrand geschaffen, ist sie mittlerweile als »echte« Sprache anerkannt. Shakespeares »Viel Lärm um Nichts« und »Hamlet« gibt es auf Klingonisch, in Amerika gibt es Schulen, in denen Klingonisch unterrichtet wird, und sogar Google lässt sich auf Klingonisch bedienen. Die Erfolgsgeschichte Perl Larry Wall, Erfinder der Programmiersprache Perl Bild: © Randal Schwartz Andere medial weniger präsentierte Sprachen sind gleichwohl noch verbreiteter und erfreuen sich großer Beliebtheit – unter Programmierern. Eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie Klingonisch kann Perl aufweisen. 1987 vom Linguisten Larry Wall als Synthese aus C, awk, Unix-Befehlen und anderen Einflüssen entwickelt, wächst Perl bis heute, nicht zuletzt durch eine äußerst aktive Community. Hauptziele von Perl sind eine schnelle Problemlösung und größtmögliche Freiheit für Programmierer. Die Stärken der Programmiersprache liegen in der …